Niemandsland
Niemandsland
Video: Niemandsland
Video: Niemandsland 2023, Februar
Anonim
Danis Tanovic
Vereinigte Künstler; R; 97 Minuten
Freisetzung: 12/01
Besetzung: Branko Djuric, René Bitorajac, Filip Sovagovic

Eine erschreckend realistische Kriegstragikomödie eines bosnischen Regisseurs, der zuvor Hunderte von Stunden dokumentarisches Kriegsmaterial gedreht hat? Ja in der Tat. Niemandsland ist genau das, was der Arzt befohlen hat, ein starkes Gegenmittel gegen Jingoismus.

Die erste Hälfte unterstreicht die Absurdität des Krieges mit einem existenziellen Aufbau, den Samuel Beckett gutheißen würde: Ein bosnischer Soldat (Branko Djuric) und sein serbischer Amtskollege (Rene Bitorajac) stecken in einem Graben zwischen den feindlichen Linien. Mit ihnen ist ein verletzter Soldat auf einer aktiven Mine. Niemand kann entkommen, und der Verletzte kann sich nicht bewegen, ohne den Sprengstoff auszulösen. Niemandsland erhielt in Cannes den Preis für das beste Drehbuch für seine ehrliche Mischung aus Einsicht und Humor.

Die zweite Hälfte dehnt sich nach außen aus, da UN-Friedenstruppen, internationale Medien und andere Soldaten aktiv und eigennützig beobachten, was im Graben passiert. Niemandsland ist so täuschend einfach wie eine Narbe und aktualisiert das Genre des Kriegsfilms auf Relevanz.

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